Kölner Zoogeflüster mit einer Dino-Sonderschau, allgemeinem Babyglück und Neuzugang im Madagaskarhaus
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Kölner Zoogeflüster

Kölner Zoogeflüster

Rund 10 000 Tiere aus über 750 Arten sind im Kölner Zoo zu Hause. Täglich gibt es neue, spannende, lustige, gemütliche, süße, wilde, liebevolle, bärige, fröhliche, kuriose, exotische, spektakuläre, kleine und große, aber immer tierisch gute Geschichten rund „öm de Diercher“.

Schwarzhals­schwäne geschlüpft

Gleich fünf junge Schwarzhals­schwäne wachsen im Kölner Zoo auf – ein männliches Tier und vier weibliche. Diese nicht bedrohte Art wird in Zoos eher selten gezeigt. Schwarzhals­schwäne sind anspruchs­voll und erfordern viel Know-how in der Haltung. Viele Küken überstehen die ersten Lebens­tage nicht. Umso erfreulicher ist es, dass das gesamte Gelege und alle fünf Küken proper und fit auf dem Teich in Nach­bar­schaft des „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Hauses“ schwimmen, wo sie gut zu sehen sind.

Dinos im Zoo

Geöffnet ist wieder die große Dinoworld-Sonderschau – bis Herbst 2026. 24 originalgetreue Dino-Figuren – vom T-Rex mit Riesen­zähnen bis zum 35 Meter langen Argentino­saurus – sorgen für große Augen bei Jung und Alt. Die detail­getreu gestalteten XXL-Figuren des weltweit führenden Dino-Austellers „DinoDon“ entführen die Gäste in die Zeit der Urzeit­reisen. Nicht weniger packend ist das „Dino VR-Erlebnis“ der VR-Experten von „TimeRide“. Gäste gehen dabei im alten Nashorn­haus des Kölner Zoos auf eine rund zehn­minütige Virtual Reality-Zeitreise in die ferne Vergangen­heit. Die Expedition führt mittels VR-Brille viele Millionen Jahre vor unsere Zeit mitten unter die Dino­saurier. Erzähler ist der Kölner Erfolgs­autor Frank Schätzing.

Zertifizierung für den Zoo

Der Kölner Zoo erfüllt die höchsten Kriterien der „European Association of Zoos and Aquaria“ (EAZA) und bleibt auch in den kommenden fünf Jahren Vollmit­glied des Zusammen­schlusses wissen­schaftlich geführter Zoos in Europa. Dafür wurde der Zoo im vergangenen Herbst von verschiedenen internationalen Experten umfang­reich geprüft. Die Audits fanden sowohl während als auch nach den Öffnungs­zeiten statt. Sie umfassten Prüfungen der Tier­haltung mit Versorgung und Gehege-Größen. Gescreent wurden viele weitere betriebliche Abläufe wie etwa Buch­haltung und Mittel­verwendung. Der Kölner Zoo ist Gründungs­mitglied der EAZA. Der Verband mit Sitz in Amsterdam vereint über 400 Mitglieder in 47 Ländern und umfasst Zoos, Aquarien und weitere assoziierte Einricht­ungen aus ganz Europa und Westasien. 

Nachzucht-Erfolg

Ein weiblicher Prinz-Alfred-Hirsch ist im Kölner Zoo geboren. Die Tierpfleger gaben dem kleinen Hirsch den Namen „Aurea“, auf Lateinisch „Die Goldene“. Die Geburt ist deshalb so wichtig, weil von dieser Art im Freiland nur noch rund 1400 Tiere leben und Zoos daher Erhaltungs­zucht betreiben. Zu sehen sind die Prinz-Alfred-Hirsche auf der Südost­asien­anlage. Sie leben hier mit Java-Bantengs – asiatische Wildrinder – und Sulawesi-Hirschebern zusammen. 

Rarität im Doppelpack

Bei den sehr seltenen Madagaskar-Spring­ratten sind zwei Jungtiere im Madagaskar­haus zur Welt gekommen. Vater ist der zwei­einhalb­jährige „Ako“, Mutter die fast zwei­jährige „MJ“. Beide sind 2024 nach Köln gezogen. Ziel des Zusammen­zugs war die Nach­zucht bei dieser vom Aussterben bedrohten Art. Dies ist rund um den Jahres­wechsel mit dem Jungtier „Noely“ zum ersten Mal passiert. Nun haben „Ako“ und „MJ“ direkt nachgelegt.

 

Löwenäffchen-Nachwuchs

Verstärkung für das „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“: „Apu“ und „Nala“, das dort lebende goldgelbe Löwen­äffchen-Paar, hat dreifachen Nach­wuchs. Damit ist die Zahl der Löwen­äffchen im Kölner Zoo auf nun zehn Tiere angewachsen. Insgesamt sind in der 2021 eröffneten Anlage bereits elf Goldgelbe Löwen­äffchen geboren worden, die zum Teil an andere Zoos abgegeben wurden. Das „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ ist einem tropischen Regenwald nach­empfunden, in dem sich Tiere frei bewegen. 

 

Mongozmakis eingezogen

Das Madagaskar­haus hat seit kurzem zwei neue Bewohner: „Tongay“ und „Aster“ heißen die männlichen Mongozmakis, die aus dem „Lumigny Safari Reserve“ in Frankreich stammen.  Zusammen mit dem seit 2023 in Köln lebenden, fast acht­jährigen Weibchen „Emena“ sollen sie für Nachwuchs bei diesen vom Aussterben bedrohten madagas­sischen Primaten sorgen. Der Kölner Zoo hofft, mit den beiden neuen Männchen frischen Schwung in die Mongozmakis-Haltung zu bringen. 

Frühjahr 2026
Fotos: Kölner Zoo

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